23.04.2018

Bio Suisse halbiert Kraftfutter-Einsatz

Der Kraftfuttereinsatz ist in der Schweiz im Vergleich zu anderen westeuropäischen Ländern heute zurückhaltend. Der Import von Kraftfutter steigt jedoch. Bio Suisse reagiert und halbiert den Kraftfutter-Einsatz bei Wiederkäuern. Zudem muss das Futter aus der Schweiz sein und Knospe-Qualität aufweisen.

 

Maximal 10 Prozent Kraftfutter dürfen Bio Suisse-Bauern heute ihren Wiederkäuern verfüttern. Ab 2022 sind es nur noch 5 Prozent, zudem muss das Futter aus der Schweiz sein und Knospe-Qualität aufweisen. Das haben die Delegierten von Bio Suisse Mitte April an ihrer Delegiertenversammlung beschlossen.

 

Mit diesen strengeren Fütterungsbestimmungen will Bio Suisse die Produktion nachhaltiger und standortgerechter machen sowie die Glaubwürdigkeit stärken.

 

Bio Suisse halbiert Kraftfutter-Einsatz