Säuregrad
Die Bestimmung des Säuregrades dient dazu, die Aktivität säurebildender, wärmeliebender Bakterien in der Milch zu bestimmen.
Prinzip
Die Milch wird bei 38°C während 11 Stunden bebrütet. Die unerwünschten Bakterien bauen den Milchzucker zu Säure ab. Die gebildete Säure wird gemessen. Der Grenzwert liegt bei 15° SH (Soxhlet-Henkel). Diverse Milchverarbeiter verlangen einen Wert unter 12° SH.
Was ist zu tun bei Problemen mit dem Säuregrad?
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Stall- und Tierhygiene mangelhaft
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Unsaubere Läger, Krippen, Tränken, poröse Gummimatten
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Schmutzige Kühe
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Milch auf den Lägern
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Einzelne Tiere können Probleme verursachen, vor allem
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Kühe, die Milch laufen lassen
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Altmelke Tiere
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Zitzen mit Astlöchern oder Warzen
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Melkhygiene mangelhaft
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Vormelkbecher benutzen
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Sorgfältige Zitzenreinigung (Einwegmaterial verwenden)
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Hände des Melkers, auch Gerätschaften beachten, die während dem Melken berührt werden
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Saubere Kleidung
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Ungenügende Reinigung und Entkeimung der Melkanlage und des Melkgeschirrs
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Wassermenge, -temperatur, Reinigungsmittelkonzentration, Reinigungsdauer und Turbulenz überprüfen
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Melkgeschirr trocken und sauber lagern
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Milchstein (Melkgeschirr/Tank in trockenem Zustand kontrollieren)
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Häufig ist das Vakuumsystem betroffen (Vakuumleitungen, -hahnen oder –schläuche kontrollieren, Blindstücke beachten)
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Gummiteile und Dichtungen auf Risse oder raue Oberfläche kontrollieren
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Nicht mit Kaltwasserschläuchen oder im Brunnentrog nachspülen
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Milchkühlung kontrollieren
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Endtemperatur überprüfen
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Die Milch sollte möglichst schnell abgekühlt werden (innerhalb einer Stunde)
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Die Milch muss während der Kühlung umgerührt werden
Falls die Ursache nicht gefunden werden kann, kann eine Stufenprobe gemacht werden.
